Bayrische Dialekte

Was ist bairisch?

Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Schließlich werden zwischen Hof, Lindau und Burghausen mehr als 60 Dialekte gesprochen. Bairisch ist also ein Sammelbecken für unterschiedliche Dialekte, die wiederum in 3 verschiedenen Sprachräumen, Bayrisch, Fränkisch und Schwäbisch, ihre Wurzeln haben.  Bairisch gehört zu den oberdeutschen und damit auch zu den hochdeutschen Dialekten. Mit einer Fläche von etwa 125.000 km² stellt das Sprachgebiet der bairischen Dialekte das größte deutsche Dialektgebiet dar; gesprochen werden die bairischen Dialekte hier von insgesamt etwa 12 Millionen Menschen.

 

Historische Entwicklung

Die erste Erwähnung findet der bayrische Dialekt im 8. Jahrhundert. Der Großteil der althochdeutschen Überlieferung aus Bayern sind Glossen, entweder einzelne bairische Wörter, die am Rande lateinischer Texte notiert wurden, oder größere Sammlungen solcher volkssprachlich-lateinischer Glossierungen. Vom Ende des 8. Jahrhunderts stammen auch erste Texte wie das sog. Wessobrunner Gebet; es handelt sich vor allem um kirchliche Gebrauchstexte. Um 1300 setzt gehäuft die Überlieferung rechtlicher und literarischer Texte in der Volkssprache ein. Hier lässt sich eine relativ einheitliche ostoberdeutsch-österreichische Schreibsprache feststellen, die von Augsburg und Nürnberg bis Wien verbreitet war. Mit der Ausbreitung des Deutschen als Schreibsprache entfernten sich vor allem geübte Schreiber in ihren Schreibgewohnheiten von der gesprochenen Alltagssprache. Die gängige Umgangssprache der großen Bevölkerungsmehrheit blieb auch im 20. Jahrhundert der Dialekt. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bürgerte sich auch die gesprochene Standardsprache mehr und mehr ein. 

 

Bairische Sprachvertonungen

Bairische Sprachvertonungen, und allgemein Dialekte, sind ein Fokuspunkt von zentiMEDIA. Wir haben etliche Profisprecher die Ihrer Sprachvertonung den heimatbezogenen Kick geben kann. Durch die Vielzahl an Werbung, die Menschen jeden Tag konsumieren wird es immer schwieriger für Marketing Experten aus der Masse herauszustellen und ihre Marke auf dem Markt zu positionieren. Allerdings sollte sich gefragt werden, ob eine bairische Vertonung das richtige für die Kampagne ist. Entscheidend ist immer, was mit einer Sprachaufnahme erreicht werden soll und für wen sie bestimmt ist. Die „Weißwurscht“ lässt sich sicherlich gut mit einem Sprecher vermarkten, bei dem Münchner Dialekt hörbar durchklingt  und das Aroma des Ostfriesland-Tees kann ebenfalls mit dem passenden Dialekt unterstrichen werden. Für eher sachliche Sprachaufnahmen mit Themen, die das ganze Land betreffen, eigenen sich eher Sprecher, die ein klares Hochdeutsch sprechen und keine Mundart heraushören lassen. Bei zentiMEDIA in München mit hauseigenem Tonstudio haben wir eine große Sprecherkartei, in der Sie garantiert Sprecher*Innen finden, die zu Ihrer Kampagne passen.