Erklär doch mal... Schalldämmung

Wofür braucht man Schalldämmung?

Grundlegend geht es bei der Schalldämmung darum, den Lärmpegel in einem Raum zu senken und die Akustik zu verbessern. Eine schlechte Raumakustik kann zustande kommen, indem Geräusche durch lange Nachhallzeiten überlagern oder Schall von Wänden und Decken reflektiert wird. Dies ist heutzutage oft der Fall, da Tonstudios oft in modernen Gebäuden untergebracht sind, die aus Glas, Beton, Holz und anderen schalharten Materialien gebaut sind. Dies ist besonders problematisch für Musiker, Fernseh- oder Tonstudios, wie zentiMEDIA in München, da Geräusche von außen Störfaktoren sind und der Klang nicht hallen darf. Ein nicht isolierter Raum führt dazu, dass ein lauter Klang entsteht, Details der Vertonung verloren gehen und die Stimme räumlich klingt.

 

Wie funktioniert Schalldämmung?

Schalldämmung wird bei Neubauten idealerweise direkt mit eingeplant. So können bereits entsprechende schalldämmende Baumaterialien verwendet werden, um Lärm außerhalb des Tonstudios zu lassen. Dennoch kommt es in Neubauten wie in schlecht beziehungsweise gar nicht schallgedämmten Bestandsbauten zu Problemen mit der Schalldämmung. In dem Fall muss im Nachhinein gedämmt werden.

Die erste Möglichkeit ist Dichte hinzufügen. Dies führt dazu, dass die Wände nicht so leicht vibrieren und es so zu weniger Störeffekten kommt. Eine Standardlösung hierfür ist geladenes Vinyl.

Die zweite Möglichkeit ist das Dämpfen. Prinzipiell breiten sich Schallwellen im Raum aus, bis sie auf einen Gegenstand treffen. Dort werden Sie dann entweder reflektiert oder aber absorbiert. Reflektiert werden Schallwellen besonders gut von Oberflächen wie Beton, Holz, Metall, Glas usw. wie sie im modernen Bau zunehmend eingesetzt werden. Beim Dämpfen werden die Schallwellen absorbiert, indem ihre Energie in Wärmeenergie umgewandelt wird. Zum Dämpfen gehört auch der bekannte Akustikschaum.

Die dritte Möglichkeit ist die Füllung von Lufträumen. Diese Möglichkeit sollte zusätzlich zu den anderen Möglichkeiten angewandt werden. Indem kleine Risse und Löcher im Zimmer luftdicht verschlossen werden, kann verhindert werden, dass Schall durch kleine Löcher und Spalten eindringt.

Schalldämmung bei zentiMEDIA

Tonstudios wie zentiMEDIA in München verwenden eine Sprecherkabine um Vertonungen für E-Learning Videos, Industriefilmvertonungen, Radiospots oder Gesang aufzunehmen. Dies führt dazu, dass ausschließlich der Schall in der Kabine ist, der vom Sprecher produziert wird. Um den Schall von außen zu dämmen hat zentiMEDIA eine unkonventionelle, aber äußerst effektive Lösung gefunden: Zusätzlich zu herkömmlichen Schalldämmungsmaßnahmen hat zentiMEDIA mit weißem Fell eine tolle Eishöhlenoptik kreiert, die gleichzeitig eine dämmende Wirkung hat. So kann Ästhetik und Nutzen vereint werden.